Hannah-Weinberger

Hannah Weinberger
Aftermath (2021)

Druck auf Premium Fotopapier
montiert hinter Acryl-Glas auf Alu-Dibond
Masse: 29,7 × 42 cm
Auflage: 35/35 + 2 EA
Auf der Rückseite signiert und nummeriert

Preis: CHF 600.-
Zuzüglich Versandkosten

Hannah Weinberger

Geboren in Filderstadt, lebt und arbeitet in Basel, studierte an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie 2013 mit einem Master of Fine Arts (Vertiefung Mediale Künste) abschloss.

Zusammenarbeit und Teilnahme sind Markenzeichen der künstlerischen Praxis von Hannah Weinberger. Ihre Arbeiten stützen sich auf das Potenzial des Klangs und die Eigenschaften der Räume, die dazu dienen, kollektive Zusammenkünfte zu fördern oder den Zuschauern eine performative Rolle zuzuweisen. Die auf frischer Tat ertappten Hintergrundgeräusche, das atmosphärische Summen des gesellschaftlichen Lebens und die synthetischen perkussiven Rhythmen, die von den sich bewegenden Menschenmengen erzeugt werden, bilden oft das Vorwort von Weinbergers Stücken. Ihre oftmals diskreten Interventionen verwandeln den Ausstellungsraum in eine echte Experimentierplattform, die es dem Publikum erlaubt, seine eigene Umgebung zu gestalten: eine massgeschneiderte Erfahrung innerhalb eines Werkes in ständiger Entwicklung.

Von 2011−2013 leitete sie zusammen mit Tenzing Barshee, Nikola Dietrich und Scott Cameron Weaver den Projektraum Elaine im Innenhof des Museums für Gegenwartskunst Basel. Sie hat Einzelausstellungen u.a. im Centre d’Art Contemporain Geneve, im Kunstverein Braunschweig, im Badischen Kunstverein, Karlsruhe, im Schinkel Pavillon, Berlin, im Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg, im Kunsthaus Bregenz, im MIT List Center for Visual Arts, Cambridge, MA, im FriArt, Fribourg, im Swiss Institute, New York und in der Kunsthalle Basel gezeigt. Ihre Arbeiten wurden auch international präsentiert: Vleeshal Middleburg; Musée Espace Arlaud, Lausanne; Copenhagen Contemporary; Okayama Art Summit; Manifesta 11; Astrup Fearnley Museum of Modern Art, Oslo; Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich; der Lyon Biennale; dem Stedelijk Museum Amsterdam; dem Institute of Contemporary Art, Philadelphia; Kunsthal Charlottenborg, Kopenhagen; Kunstverein München, München; und Kunsthaus Glarus.

Seit 2016 unterrichtet sie am Institut Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel, seit 2013 ist sie im Vorstand der Kunsthalle Basel.

Die Edition wurde im Namen des Unterstützungsfonds für schweizerische bildende KünstlerInnen produziert. Der Erlös aus den Verkäufen geht vollumfänglich an den Fonds und wird somit für notleidende Künstlerinnen und Künstler eingesetzt.